Rasenmäher
Mit einem Rasenmäher können große und kleine Rasenflächen beschnitten werden. Dabei wird zwischen drei verschiedenen Typen unterschieden. Einer davon ist der Spindelmäher. Rotierende Obermesser schneiden gegen ein feststehendes Untermesser und lassen so ein exaktes Schnittbild entstehen. Spindelmäher werden gerne auf kleineren Rasenflächen eingesetzt.
Mit einer mittleren Flächenleistung zeichnen sich die Balkenmäher aus. Auch sie haben ein exaktes Schnittbild. Fingerförmige Untermesser sitzen auf einem Balken und eine Leiste mit dreieckigen Obermessern bewegt sich darüber hin und her. Diese Methode wird genauso wie beim Spindelmäher als Scherenprinzip bezeichnet.
Wenn regelmäßig große Flächen gemäht werden müssen, dann ist ein Sichelmäher die richtige Wahl. Bei diesem Gerät rotieren horizontal angeordnete Messer mit einer hohen Geschwindigkeit und schlagen dabei das Gras ab.
Das Schnittbild eines Sichelmähers ist deswegen nicht so genau wie bei den anderen Typen.
Trotzdem sind die meisten mit der Hand geführten Rasenmäher, Sichelmäher.
Während es noch mechanisch angetriebene Spindelmäher gibt, laufen alle anderen Rasenmäher entweder über Strom oder auf Benzin.
Mit Benzin angetriebene Rasenmäher sind dabei immer wieder sehr umstritten. Zum einen ist der Geräuschpegel während des Mähens relativ hoch und zum anderen habe sie in der Tat eine sehr schlechte Schadstoffbilanz. Trotzdem sind sie als Pflege für den Garten sehr beliebt. Sie sind leistungsstark, leicht zu bedienen und wartungsfreundlich.
Da es sich um Geräte handelt, die überwiegend im Sommer zum Einsatz kommen, muss nicht so sehr auf die Schmierfähigkeit des Öls geachtet werden. Zum Beispiel haben A5 Rasenmähermotoren abgesenkte HTHS Werte (High Temperature High Shear). Das heißt, dass die Schmierfähigkeit des Öls herabgesetzt wurde. Dadurch wird jedoch der Verschleiß des Motors nicht beschleunigt und die Ölwechselintervalle verlängern sich automatisch.
Als komfortabel und leicht zu handhaben erweisen sich auch Aufsitzrasenmäher oder Rasentraktoren. Sie lassen sich auf großen Flächen einsetzen und machen ein lästiges Hinterherlaufen unnötig. Soll ganz auf menschliche Führung verzichtet werden, dann bleibt nur noch ein Mähroboter übrig. Er wird durch Solarkraft angetrieben und reagiert über eingebaute Sensoren.
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